Schmuck

Pure Poesie Märchenhaft schön und farbenfroh präsentieren sich die neuesten Schmucktrends

MORGANIT, GOLDBERYLL, HELIODOR, ANGELSKIN  Die klingenden Edelsteinnamen scheinen geradewegs aus dem Fantasieepos „Herr der Ringe“ zu entstammen. Doch erst kunstvoll geschliffen und in meisterhafte Schmuckgebilde gefasst, kommen ihre mystischen Lichtspiele und ihre zauberhaften Farben in voller Pracht zur Geltung.

FARBENRAUSCH Die favorisierten Couleurs bei Farbsteinen sind diese Saison zarte Rosé-, Grün- und Blau-Nuancen, die im Kontrast zu den kräftigen Farbhighlights Orange, Rot, Violett und Türkis stehen. Grün erlebt – ebenso wie in der Mode – als Trendfarbe ein Revival und holt damit die vor allem um die Jahrhundertwende beliebte Jade aus dem Dornröschenschlaf; ihre Farbpalette reicht von „Blanc Cassé“ über Zartgrün und Lavendel bis hin zu klassischem Jadegrün, das vor allem in Kombination mit Weißgold sehr edel wirkt. Ein weiteres Farbhighlight ist Rosé: Ganz gleich, ob als  mädchenhaft charmanter Rosenquarz, klar funkelnder Morganit (roséfarbender Beryll) oder luxuriöser rosa Saphir – rosafarbene Rosénuancen verleihen der Trägerin einen femininen Touch. Eine gelungene Alternative zu Farbsteinen ist Schmuck aus rosafarbenen Korallen, die sowohl in Ringen, als auch als Colliers verarbeitet werden. Wer leuchtende Farben bevorzugt, findet dekoratives Geschmeide aus orangem Mandaringranat, leuchtendem Türkis, strahlend blauen Paraibaturmalin, roter Koralle oder pinkfarbenem Rubellit.

ZARTE GESCHMEIDE Einzigartig ist die Fantasie der gegenwärtigen Schmuckkollektionen, die sich nicht nur in kreativer, außergewöhnlicher Formgebung widerspiegelt, sondern auch durch die geschickte Symbiose unterschiedlicher Materialien. In harmonischem Zusammenspiel werden gewagte Kreationen mit verschiedensten Farbsteinen und Schliffen (Cabochon-, Navette-, Baquette-, Rund- und Tropfenschliff) gefertigt. Transparente Steine, wie Diamanten, wirken übrigens im Brillantschliff am schönsten. Durchscheinende Steine wie Rosenquarz oder Mondstein kommen am optimalsten fein facettiert oder im Cabochonschliff zu Geltung. Farbsteine werden auch häufig mit Baroque- oder Multicolorperlen sowie Jade oder Koralle in einem Schmuckgebilde kombiniert und gelegentlich wie Perlen rund geschliffen. Gewobenes Metall, Roségold, Kunststoff oder Stahl sorgen bei extravaganten Modellen für einen avantgardistischen Touch. Ebenfalls im Trend: Klassischer, kunstvoll gearbeiteter Schmuck mit graziler Linienführung und raffinierten Schlingungen, die den Edelsteinen einen leichten, dezenten Rahmen bieten.

STILVARIANTEN Durch die variantenreiche Farbzusammenstellung können diese Schmuckstücke als Farbtupfer sowohl zu dezenten Non-Colors als auch zu farbigen Outfits gut kombiniert werden. Um ihre Schönheit perfekt zur Geltung zu bringen, sollten die Steinfarben auf den Hauttyp abgestimmt sein – oder bei Colliers über dem Top in einer passenden Farbe getragen werden.

Piaget