Schmuck

LUXUS AUS WIEN

BE JEWELED - DAS „FENG SHUI“ DES SCHMUCK STYLING

ANDERS ALS KLEIDUNG, die üblicherweise auch einen praktischen Zweck erfüllen soll, dient Schmuck allein dazu, uns zu verschönern. Schon Johann Wolfgang von Goethe wusste: „Ein leuchtend Farb- und Glanzgestein erhöht die Schönheit wie die Majestät. Doch damit das edle Geschmeide im Wechselspiel mit seiner Trägerin seine ganze Pracht offenbaren und auch ihre Persönlichkeit bestmöglich unterstreichen kann, muss es mit ihr harmonieren. Der Begriff Harmonie stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Ebenmaß, also eine ästhetische Symbiose aus Farben und Formen. Das gilt auch beim Schmuckstyling, bei dem das Geschmeide einerseits zum Hautton und andererseits zu den körperlichen Proportionen der Trägerin passen sollte.

IN DER FARBTYPENLEHRE GILT: Zu Menschen mit kühlem Hautunterton passen kühle Farbsteinnuancen wie Platin, Silber- oder Weißgoldschmuck besser, während zu einem warmen Teint warme Farbsteintöne, wie Rot- oder Gelbgold ideal sind. Bei Roségold ist es vom individuellen Farbton abhängig, an welchem Farbtyp es stimmig aussieht – und es gibt einige Farbtypen, denen sowohl Gelbgoldnuancen, als auch Silber passen. Diese Regeln gelten vor allem wenn der Schmuck direkt auf der Haut getragen wird oder sehr opulent ist. Sind Make-up und Kleidung dominant, dürfen sie gebrochen werden. Besonders hübsch wirken Farbsteine wenn sie mit der Augenfarbe der Trägerin farblich korrespondieren. Der Glaubenssatz dass Gold und Silber nicht miteinander gemixt werden dürfen, ist heutzutage auch kein Dogma mehr. Allerdings sollten die einzelnen Schmuckstücke stilistisch zusammenpassen. Damit ist nicht unbedingt gemeint, dass alle Teile derselben Serie angehören, sondern es geht schlichtweg darum eine stilistische Harmonie innerhalb des dekorativen Ensembles zu schaffen.

STILIKONE COCO Chanel war berühmt ob ihres Faibles für Perlen. Mademoiselle trug sie am liebsten üppig in mehreren langen Reihen - unter anderem deshalb, da sie der Überzeugung war, dass Perlen den Teint des Gesichts durch ihren hellen Lüster ganz besonders zauberhaft erstrahlen lassen. Unnötig zu bemerken, dass dies zwar stimmt, allerdings eine gewisse Anzahl und Größe der Perlenketten benötigt werden um diesen Effekt zu erzielen. Die richtige Farbwahl der Perlen in Abstimmung mit dem Teint ist eine weitere Voraussetzung dafür, dieses bezaubernde Zusammenspiel zu bewirken Zuchtperlen sind wahre Verwandlungskünstler und harmonieren mit einer breiten Palette von Teint-Schattierungen. Besonders schön wirken sie jedoch, wenn sie einen gewissen Kontrast zur Haut- oder Kleiderfarbe bilden wie schwarze Tahiti-Zuchtperlen auf elfenbeinfarbigem Teint oder strahlend weiße Südsee-Zuchtperlen zu einem klassischen „kleinen Schwarzen“.

NICHT NUR FARBE, AUCH GRÖSSE, PROPORTIONEN und Form des Schmucks sollten mit der Trägerin harmonieren. Durch raffiniertes Schmuckstyling werden sowohl Persönlichkeit als auch körperliche Merkmale perfekt präsentiert, wodurch die Pretiosen dann besonders gut zur Geltung kommen. Einerseits gibt es hierfür einfache Parameter, die beachtet werden sollten, andererseits auch viele Soft Skills, wie Naturell, Stilvorlieben und körperliche Details, die ebenso starken Einfluss nehmen. So passen beispielsweise einer sehr zierlichen Frau mit feinen Gesichtszügen zarte Schmuckstücke hervorragend, aber auch XXL Schmuck ist bei einer entsprechend extrovertierten Ausstrahlung apart. Besitzt sie allerdings eine, zwar ebenfalls zierliche, aber sehr große Nase, wirkt der prägnanter Schmuck, wenn er auch größere dekorative Details aufweist, besser als sehr feingliedrige Modelle, da sich, wie auch im Gesicht, verschiedene Proportionen darin spiegeln. Generell gilt aber: Gleiches zu gleichem, also zierlicher Schmuck bei grazilen Frauen, dekorativer, großer Schmuck bei kräftigen Damen. Zu weiblichen Rundungen passen organische Formen, androgyne Typen steht kantiges und akzentuiertes Design sehr gut.

OHRRINGE zählen zu den beliebtesten Schmuckstücken. Sie können sowohl die Gesichtsproportionen als auch die Frisur positiv hervorheben. Dezente Stecker passen auf jedes Ohr, dekorative Versionen kaschieren große Ohrläppchen perfekt, sollten jedoch bei einem sehr breiten Gesicht oder abstehenden Ohren vermieden werden. Die optimale Lösung sind hier längliche, größere Ohrgehänge. Sie strecken die Gesichtsform optisch und betonen apart den Nacken. Dabei gilt es allerdings auf die Frisur zu achten. Das Haar sollte, sofern es kürzer ist als die Ohrgehänge, hinter dem Ohr getragen werden. Am schönsten sind diese Modelle bei kurzem Haar sowie mit Hochsteckfrisuren – was sie insbesondere als „Chandelier“ Kreationen – zum fixen Bestandteil des „Red Carpet“ Stylings macht.

BEI COLLIERS spielt die Haarpracht eine wichtige Rolle. Hochsteckfrisuren lassen den Hals länger erscheinen und bilden zu Chockern oder kurzen, dekorativen Ketten einen besonders hübschen Rahmen. Bei langem Hals sind kurze, kräftige Colliers zu empfehlen. Für einen kurzen Hals oder breite Schultern, ist längeres Geschmeide empfehlenswert. Damen mit schwererem Körperbau und sehr weiblichen Rundungen brauchen etwas mehr Materie am Dekolleté. Immer jedoch ist darauf zu achten, dass Halsschmuck und Kleidung – und da vor allem der Kragen, nicht konkurrieren. Bei großem Busen reichen die Colliers am besten nur bis zum Brustansatz. Kleine Broschen sowie zierlicher Schmuck verlieren an großen wuchtigen Frauen nicht nur ihre Wirkung, sondern die Trägerin erscheint noch massiver. Opulentes ist hier gefragt. Bei abfallenden und/oder schmalen Schultern können Broschen oder Anstecker in Jackenaufschlägen von Vorteil sein, da sie die Schultern optisch heben und verbreitern.

„HANDLICHE“ SCHMUCKSTÜCKE sind bei Armreifen gefragt. Wer lange und dünne Arme hat, kann mehrere Reifen gleichzeitig tragen, bei kurzen Armen hingegen sollte der Schmuck möglichst zierlich sein – außer bei dicken Armen. Diese verlangen nach dekorativem Armschmuck mit klarer Formgebung. Kleinere, zierliche Armreifen wirken an graziösen Handgelenken harmonischer, doch auch überproportional große Armreifen können, vorausgesetzt ihr Look passt zum restlichen Styling, attraktiv wirken. Umgekehrt ist es etwas schwieriger. Wer kräftige Handgelenke hat, sollte unbedingt auch etwas wuchtigere Armreifen tragen. Auch bei Ringen gilt: Auf zarte Finger gehören zierliche Ringe – was allerdings vorwiegend das Design und nicht die absolute Größe betrifft, kräftige Hände verlangen nach großformatigerem Geschmeide. Wer kurze Finger hat sollte keine zu breiten Ringe tragen und auch nicht mehr als einen Ring pro Hand.

MEN’S ONLY! Das Tragen von edlem Geschmeide ist nicht mehr Frauen alleine vorbehalten, immer mehr Männer begeistern sich für hochwertigen Schmuck. So zählen Modezar Karl Lagerfeld oder David Guetta zu Bead-Bänder Fans und auch Orlando Bloom und George Clooney lieben Armbänder & Co.. Extravaganteres Design hingegen bevorzugen Starmodel Marcus Schenkenberg und der deutsch brasilianische Fußballspieler Cacau. Neben den klassischen Stahl- und Ledermodellen boomen verschiedene Rock-Styles, Steam-Punk inspirierte Schmuckstücke, Perlen und Symbolschmuck in den Materialien Silber und Bronze. Interessant ist, dass sich auch immer mehr Männer für Echtschmuck begeistern. Die Trendforscherin Li Edelkoort prophezeit sogar das Comeback von Statement Ringen mit Diamant-Solitären im Zuge eines generellen Luxustrends für Männer. Maskuliner Schmuck bietet eine wunderbare Gelegenheit, abseits vom zumeist recht konformistischen Modestyling, der individuellen Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen. In der Zukunft könnte er daher durchaus zu einem selbstverständlichen Bestandteil des Stylings avancieren und sogar beim Business-Look zum modischen Ton werden.

SHOPPING TRENDS 4.0 „NUR WER DIE VERGANGENHEIT KENNT, HAT EINE ZUKUNFT“

AUCH HEUTE NOCH hat die Aussage des preußischen Gelehrten, Schriftstellers und Staatsmanns Friedrich Wilhelm von Humboldt (1767 – 1835) absolute Gültigkeit – und hilft insbesondere in turbulenten Zeiten den aktuellen Standpunkt zu definieren, um die Zukunft zu gestalten.

EIN TOLLES BEISPIEL HIERFÜR IST DIE UHRENMARKE OMEGA. Sie geht zurück auf das Revolutionsjahr 1848, als der junge Uhrmacher Louis Brandt seine eigene Werkstatt gründete, die nach seinem Tod von seinen Söhnen erfolgreich weitergeführt wurde. 1896 stellte die Manufaktur ein neues Uhrwerk vor, für das jeder Uhrmacher direkt von der Fabrik Ersatzteile bestellen und das Kaliber selbst reparieren konnte. Dieser Industrialisierungsschritt revolutionierte die Uhrmacherei und war ebenso wie dieses extrem innovative Uhrwerk namens Omega, Inspirationsquelle für den Markennamen, der als letzter Buchstabe des griechischen Alphabets für Vollendung – in diesem Fall von Fertigung und Qualität – steht.

EIN ANSPRUCH, DER DIE MARKE BIS HEUTE MIT HORLOGERIE HÖCHSTLEISTUNGEN PERFEKT VERKÖRPERT. Als professionelle Messinstrumente verwegener Abenteurer eroberten Omega Zeitmesser die Tiefen des Ozeans, wurden zu gefragten Zeitnehmern bei bedeutenden Sportereignissen und stellten immer wieder neue Präzisionsrekorde in der mechanischen Uhrmacherei auf. Und natürlich war es auch eine Omega, genauer gesagt eine Omega Speedmaster, die 1969 bei der ersten bemannten Mondlandung am Handgelenk des Astronauten Buzz Aldrin für Furore sorgte. Immer war die Schweizer Marke am Puls der Zeit, auch als sie in den 1980er-Jahren Teil des Swatch Group Universums wurde.

IN DIE GLORREICHE GESCHICHTE EINTAUCHEN lässt sich perfekt in dem weltweit einzigartigen Museumsbereich des Omega Flagship Stores in Wien, der mit einer permanenten Ausstellung von historischen Werken und Uhren aus dem Omega Museum in Biel aufwartet. Dieser Bereich wurde 2016 neu adaptiert und lädt heute dank einer gemütlichen Sitzgruppe einmal mehr zum Verweilen und Schmökern in historischen Büchern ein. Hier wird die Vergangenheit erlebbar gemacht, führt nahtlos ins Heute und zeigt den Weg in die Zukunft – umgesetzt mit der für Omega Boutiquen derzeit einzigartigen Selfie-Station: Jeder Besucher hat hier die Möglichkeit für ein Erinnerungs-Foto mit der lebensecht anmutenden Astronautenstatue, die an die erste Mondlandung am 20. Juli 1969 erinnert.

WAS GESTERN ALS ZUKUNFT PROGNOSTIZIERT WURDE, nämlich die Verbindung von digitalen Welten und sinnlichem Einkaufserlebnis, ist somit bei Omega schon heute Realität. Mit der Omega-Boutique in Wien setzt die Marke neue Maßstäbe im Shopping Erlebnis, denn in den vergangenen Jahren haben sich die Welten der Kunden, deren Kaufverhalten und ihre Ansprüche massiv verändert. Der Konsument von heute integriert im täglichen Leben die digitalen Möglichkeiten in vollem Umfang: Internet Shopping, Zugriff auf globale Informationen in Millisekunden und Vernetzung von Geräten, Kommunikation und Daten – vom Alpha Zustand der Märkte als Verkauf noch mit Verteilen gleichzusetzen war, zur heutigen Omega Phase, einer Welt mit ungezählten Shoppingmöglichkeiten und Trend-Parallelwelten.

GERADE DIESE ENTWICKLUNG BRINGT GLEICHZEITIG EIN GEGENGEWICHT INS SPIEL – der Wunsch nach Sinnlichkeit, realem Erleben, Rückkehr, Empathie und sinnlichem Erleben unserer Welt – der Homo sapiens strebt nach Balance, nach Gleichgewicht seiner Existenz. Um uns wohl zu fühlen, muss die Welt wieder sinnlich sein, sie muss also im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“, spürbar, riechbar, essbar oder hörbar sein. Das gilt im Besonderen für Luxusgüter. Dies muss in den modernen Shops in puncto Design umgesetzt werden, will man den Konsumenten an Marken binden. Die digitale Welt muss nahtlos eingebunden werden, darf aber nicht im Vordergrund stehen, sie muss unterstützen und als dienstbarer Geist im Hintergrund stehen. Im Vordergrund steht aber das haptische, sensuelle Erleben von Geschichte, Produkt und die Welt einer Marke.

IN DEM GROSSZÜGIGEN OMEGA FLAGSHIP STORE IN WIEN kann die Markenwelt weitaus tiefer, emotionaler und facettenreicher präsentiert werden, als es ein Onlineshop oder ein Corner bei einem Juwelier je schaffen würde. Er verbindet Geschichte mit Gegenwart, lässt Produkte erlebbar werden und bietet dem Kunden auf zwei Ebenen großzügig angelegte Verkaufs- und Präsentationsbereiche. Bilder mit Omega Testimonials wie Nicole Kidman, George Clooney oder Cindy Crawford verleihen den Räumlichkeiten einen Hauch von Glamour.

DIE WAHREN STARS befinden sich allerdings in den zahlreichen Vitrinen und Schaukästen und tragen die Namen Constellation, Speedmaster, Seamaster und De Ville. Das umfangreiche Sortiment umfasst Uhren aller Kollektionen sowie exklusive Zeitmesser, die ausschließlich in den Flagship Stores erhältlich sind. Dieses Angebot wird durch die Fine Jewellery Schmuck-Kollektionen, die Fine Leather Collection sowie das Omega Parfum ergänzt. Alles ist „State of the art“, perfekt inszeniert in modernstem Shop-Design. So spielt das spannende Lichtkonzept der über 400 m2 großen Boutique perfekt auf der Klaviatur des Techno Sensual Makrotrends, der für die globale Verbindung zwischen Tradition und Moderne steht. Wände in „Stucco“-Technik sowie champagner-goldenes Glas verleihen den Räumen Struktur, Anigré-Holz und elfenbeinfarbiges Leder sorgen für extravagante Glamour-Effekte und Wohlfühl-Haptik.

Denn der „neue“ Konsument will digitale Hightech-Welten mit Menschlichkeit im Sinne von Erleben, Natürlichkeit und Sinnlichkeit verknüpfen, und dies lässt sich immer noch dort am besten umsetzen, wo der Mensch in die Welt der Marke eintritt – im Geschäft.

 

Piaget
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